Projekte

Regionale Projekte:

Unterstützung des Projektes „gewaltfrei Lernen“ in Leverkusen
Ziel des Projektes ist es, Lehrerinnen und Lehrer, Betreuerinnen und Betreuer, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler darin zu unter- stützen, geschickter mit alltäglichen Konflikten in der Schule umzugehen, um das soziale Klima und eine gute Lernatmosphäre zu fördern. Durch bewegungsreiche Partnerspiele und Konfliktübungen verbessern Schülerinnen und Schüler ihre Motorik, Teamfähigkeit, Selbstbehauptung und Sprachfertigkeiten. Sie lernen, die häufigsten Konflikte untereinander ohne Gewaltanwendung zu lösen – körperlich gewandt und wortstark!

Projektinhalte: Gewaltfrei Lernen ist eine bewegungsreiche, positive Gewaltprävention und Konfliktsschulung aller Schüler der Klassen 1 bis 12 und unterstützt dabei auch die Lehrkräfte, Betreuerinnen und Betreuer, Sonderpädagoginnen und -pädagogen sowie Sporttrainerinnen und -trainer. Gewaltfrei Lernen fördert die sozialen Kompetenzen in Bewegung! Fröhliche Sportspiele motivieren alle Jugendliche! Es werden gute Handlungsmöglichkeiten in sinnvollen Bewegungsabläufen eingeübt. Mit diesem Training verinnerlichen Jugendliche gute Reaktionen auf häufige Konflikte und geben alte, schlechte Verhaltensmuster eher auf.

Das Konzept – federführend entwickelt von der Diplomsportpädagogin und Fachautorin für Bewegtes Lernen Sibylle Wanders – setzt sowohl in den Schülerkursen wie auch in den Fortbildungen der Lehrkräfte und Betreuerinnen und Betreuer auf diese bewegungsreichen Unterrichtseinheiten. Durch spezifische Spiele und Übungen verbessern Schülerinnen und Schüler ihre Teamfähigkeit, Selbstbehauptung und Sprachfertigkeiten. Sie lernen, die häufigsten Konflikte ohne jegliche Form der Gewaltanwendung zu lösen – körperlich gewandt und wortstark! Auch Eltern werden in Ihrer Erziehung mit zahlreichen Übungen und Tipps unterstützt.

Gewaltfrei lernen bemüht sich um die Vernetzung von Einrichtungen in den einzelnen Stadtteilen für eine gemeinsam gestaltete, in einander greifende Gewaltprävention! Der Förderverein Gewaltfrei Lernen e.V. hilft Einrichtungen bei der Finanzierung gewaltpräventiver Maßnahmen. Gewaltfrei Lernen kombiniert so Schulungsinhalte aus der Sportpädagogik, des Sozialen Trainings, der Konfliktspädagogik, Mediation und der körperlichen und sprachlichen Selbstbehauptung.

Auch der Rotary Club Leverkusen-Opladen unterstützte schon mehrfach dieses tolle Projekt, zuletzt mit 3000€.

Weitere Informationen: https://www.bildung.koeln.de/gesundheit_bildung/gesunde_lebenswelten/schule/gewaltfrei_lernen/index.html
[Textauszug: Internetseite „das Kölner Bildungsportal“]

Unterstützung der Leichlinger Tafel

Quelle: Leichlinger Tafel

Die“ Tafel Leichlingen“ ist als eingetragener, mildtätiger Verein einer von über 950 Tafeln in Deutschland.

Die Leichlinger Tafel finanziert sich ausschließlich durch Spenden.  Die 32 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Tafel sammeln die überschüssigen, qualitativ einwandfreien  Lebensmittel des Handels und der Hersteller der Region ein und verteilen diese an Menschen, die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind. Es sind von Langzeit-   losigkeit Betroffene ebenso wie Menschen, deren Arbeitseinkommen kaum für den Lebensunterhalt reicht. Zudem sind immer häufiger Kinder und Jugendliche von Armut bedroht sowie Seniorinnen und Senioren mit niedrigen Renten. Verstärkt hat sich diese Situation u.a. durch den Wegfall von kleinen Nebenverdiensten in der Corona Pandemie.

Die finanzielle Situation der Tafel Leichlingen wird zunehmend schwieriger, da die sehr lukrativen Veranstaltungen wie z.B. der Leichlinger Obstmarkt und das Bratapfelfest in 2020 wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnten und wahrscheinlich auch noch 2021 nicht stattfinden werden. Durch diese beiden Veranstaltungen  wird jedes Jahr ungefähr ein Drittel der Gesamtausgaben erwirtschaftet.

Zur Reduzierung des Defizits hat die großzügig Spende des Rotary Clubs Leverkusen-Opladen erheblich beigetragen.

Weitere Informationen: http://leichlinger-tafel.de/
[Text: Sabine Földi]

Unterstützung des Projektes Kältegang von Make it happen e.V. in Leverkusen

Quelle: Kältegang Leverkusen Quelle: Wolfgang Trapp

Kältegang ist der Name des privaten Leverkusener Vereines , der seit etwa zwei Jahren ehrenamtlich in der Obdachlosenhilfe tätig ist. Neben der Verteilung selbst zubereiteter kalter und warmer Speisen sowie Getränken werden kleinere Carepakete mit Dingen des täglichen Bedarfes, Bekleidungshilfen und Hygiene- und Verbandsartikel für Obdachlose und Bedürftige bereitgestellt. Auch mit Decken, Isomatten und Notunterkünften wird geholfen.

Artikel zum Projekt: https://rc-lev-op.de/artikelsammlung/

Weiter Informationen: https://kaeltegang-leverkusen.jimdofree.com/
[Text: Wolfgang Trapp]

Unterstützung des ökumenischen Hospitz Hausbetreuungsdienstes Burscheid

Quelle: Frank Frühn

RC Leverkusen-Opladen spendet 3000 Euro an den ÖHHB in Burscheid

Die Freunde Frank Frühn und Klaus Schrewe haben am 25. 02. 2021 unsere Spende von 3000 Euro symbolisch an den ÖHHB (Ökumenisches Hospiz/Hausbetreuungsdienst Burscheid e. V.) übergeben.

Die Vorsitzende Frau Karo John-Enzenauer und ihre Mitarbeiterin Frau Beate Heß empfingen die Freunde in dem neuen Begegnungszentrum in der Hauptstraße 57 in Burscheid. Es wurde u. a. mit Hilfe unserer Spende ausgebaut und eingerichtet, so daß dort persönliche Gespräche, Beratungen und Kurse in angemessener und freundlicher Atmosphäre stattfinden können. Das Foto zeigt den Eingangsbereich des Begegnungszentrums, in dem ein Aufkleber auf die Unterstützung unseres Rotary Clubs hinweist.

Der ÖHHB kümmert sich mit geschulten Ehrenamtlern um Beratungen, häusliche Sterbebegleitung und Trauerarbeit der Hinterbliebenen. In Zukunft werden auch Demenzpatienten und deren Angehörige begleitet.

Der Verein finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Frau John-Enzenauer dankte dem RC Leverkusen-Opladen für die Spende und lud zur offiziellen Einweihung der Räumlichkeiten nach Ende der Pandemiebeschränkungen ein.

Weitere Informationen: https://www.oehhb.de/
[Text: Klaus Schrewe]

Internationale Projekte:

Unterstützung des Rotary Projektes „Polio Plus“

Quelle: Rotary International

Rotarys Kampf gegen die Kinderlähmung. Das größte Projekt, das Rotary in seiner 115-jährigen Geschichte je angepackt hat – der Kampf gegen die Kinderlähmung –, heißt PolioPlus und steht kurz vor dem Ziel: Seit 1988 gelang es mit Hilfe mächtiger Partner wie der Weltgesundheitsorganisation, den größten Teil der Welt durch massive Impfkampagnen von Polio zu befreien. Durch die großen Fortschritte der letzten Jahre rückt das Ziel in greifbare Nähe: Innerhalb der nächsten drei Jahre bis 2023 soll die Übertragungskette weltweit unterbrochen sein.

Weitere Informationen: https://rotary.de/endpolionow/
[Text: Rotary Deutschland]

Unterstützung von „End Plastic Soup“

Quelle: Rotary International

EndPlasticSoup ist eine weltweite Initiative von 800 Rotary und Rotaract Clubs aus aller Welt, die bereits von 3500 Rotariern unterstützt wird, um das weltweite Plastikproblem durch Zusammenarbeit mit allen 1,2 Millionen Rotariern zu lösen.

Das Ziel von End Plastic Soup: Bis 2050 soll es keinen Plastikmüll mehr in den Ozeanen, Meeren und keinen Plastikabfall mehr in unseren Seen, Flüssen, Wäldern, Parks und auf den Straßen geben. Rotary Clubs arbeiten weltweit zusammen, auch mit anderen Verbänden, Organisationen und Unternehmen, um das Problem des Plastikabfalls zu lösen.

Weitere Informationen: https://rotary.de/gesellschaft/wegen-corona-macht-der-plastikmuell-keinen-halt-a-15838.html
[Text: Rotary Deutschland]

Unterstützung von Shelterbox

Quelle: ShelterBox Germany e.V

ShelterBox ist davon überzeugt, dass Schutz und Obdach humanitäre Grundrechte sind. Seit der Gründung im Jahr 2000 hat ShelterBox in 97 Ländern über 1,6 Millionen Menschen mit Nothilfe unterstützt. So werden die Betroffenen mit Notunterkünften versorgt und man gibt ihnen Privatsphäre und einen Rückzugsort zurück, an dem man als Familie zusammen sein kann – einen Ort, um sich sicher zu fühlen und neue Kraft zu schöpfen. So wird Verzweiflung in neue Hoffnung verwandelt.

ShelterBox ist ein Projekt, um Menschen im Falle einer Katastrophe oder eines Konfliktes möglichst schnell Schutz und Obdach zu bieten.

Im Krisen- und Katastrophenfall liefert ShelterBox verschiedenste Hilfsgüter. Dem Nothilfe-Equipment gehören neben der Überlebenskiste, die eine Vielzahl von Hilfsgütern wie Solarlampen, Wasserfilter, Kochutensilien, Moskitonetze und Decken beinhaltet, auch verschiedene Zeltvarianten und das Shelter Kit  an. Der Shelter Kit enthält zwei robuste Zeltplanen, Werkzeug, Seile und anderes Befestigungsmaterial, um ein beschädigtes Haus zu reparieren oder eine neue Unterkunft zu bauen. In Trainings vor Ort werden Fähigkeiten und Wissen vermittelt, welches die betroffene Bevölkerung darin unterstützt, die Unterkunft zu bauen und in Stand zu halten.  Das Shelterbox-Response-Teams kümmern sich um die Verteilung vor Ort.

Obdach ist essentiell, um den langen Prozess des Wiederaufbaus des Lebens zu beginnen. Notunterkünfte bieten Privatsphäre und helfen, das Gefühl von Würde zu wahren und wieder Normalität in den Alltag zu bringen. Sie bieten nicht nur Schutz vor Witterungseinflüssen, Tieren und Krankheiten, sondern helfen auch, Gemeinschaften zusammenzubringen. Vor allem aber ermöglichen sie es Familien, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen und sich zu erholen.

Das Engagement der Unterstützer ermöglicht es in Not geratene Familien mit Unterkünften, lebensnotwendigen Hilfsgütern und Werkzeugen zu versorgen.

Ein Partner von ShelterBox ist Rotary International – eine globale Gemeinschaft mit 1,2 Millionen Mitgliedern. Durch diese Partnerschaft ist ShelterBox in der Lage, Ressourcen zu bündeln, um so noch mehr Menschen zu unterstützen, die unsere Hilfe dringend benötigen.

Auch unser RC Leverkusen-Opladen unterstützt Shelterbox zum wiederholten Male. Zu Weihnachten 2020 konnten wir ShelterBox mit 10.000 €uro unterstützen.

Weitere Informationen: www.shelterbox.de
[Text: Bernd Sielemann]

Unterstützung des Kinderdorfes Grasu

Quelle: Oliver Bredel

Das Kinderdorf Grasu in Lettland wurde im Jahr 1995 im Stile eines SOS-Kinderdorfes in privater Initiative gegründet. Es liegt ca. 200 Km östlich entfernt von der Hauptstadt Riga auf einem ehemaligen deutschen Gutshof (Geistershof), der von seinen Besitzern 1920 aufgegeben werden musste.

30-35 Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen, zum Teil hochtraumatisiert, Waisenkinder und Kinder mit leichten geistigen Behinderungen erhalten hier in vier kleinen errichteten Familienhäusern Geborgenheit und pädagogische Betreuung. Seit einigen Jahren stehen den Kindern neben Betreuern und Pädagogen auch Psychologen und Osteopathen aus Frankreich und Deutschland zeitweise im Jahr zur Verfügung. Neben Freizeitaktivitäten, die das Selbstvertrauen der Kinder stärken, werden sportliche und künstlerische Talente unterstützt und gefördert. In den Sommerferien werden Feriencamps organisiert.

Im Sommer 2020 haben sich meine Ehefrau Kathrin und ich von diesem beeindruckenden, in „privater europäischer Eigeninitiative“ initiierten Projekt vor Ort überzeugt. Unser Club hatte in diesem Jahr erstmals Fördergelder zur Verfügung gestellt. Diese kommen vornehmlich der Errichtung eines Freizeithauses, das den im Kinderdorf lebenden Teenagern, anders als in den nahegelegenen Orten die Möglichkeit zu einer sinnvollen, altersgerechten Freizeitgestaltung bieten soll, zu Gute.

Als ehemalige deutsch-baltische Familie unterstützen die Nachfahren der früheren Gutsbesitzer heute durch den gemeinnützigen „Förderverein Kinderdorf Grasu-Deutschland e.V.“ dieses großartige junge europäische Projekt. Dieses finanziert sich zu einem Großteil aus Spenden und ist somit auch weiterhin auf externes Engagement angewiesen.

Weitere Informationen: https://kinderdorf-grasu-deutschland-e-v-1.jimdosite.com/das-kinderdorf/
[Text: Oliver Bredel]